Impressum

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Angaben gemäß § 5 TMG

Institut für tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (iftp)
Martin-Luther-Str. 47
55131 Mainz

Vereinsregister: 90 VR 4034
Registergericht: Amtsgericht Mainz

Vertreten durch:
PD Dr. Udo Porsch

Kontakt

Telefon: +49 6131 143 97 30
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Quelle: e-recht24.de

Vorstand

 

PD Dr. U. Porsch (Vorsitzender)

Dr.phil., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut; Psychoanalytiker, Dozent, Supervisor und Lehranalytiker in mehreren staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten; in eigener Praxis niedergelassen; zuvor über 20 Jahre in Universitätskliniken in Berlin und Mainz als Wissenschaftler und psychosomatischer Konsiliarius tätig; Promotion im Fach Psychoanalyse und venia legendi für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Psychodynamischer Professorinnen und Professoren; Weiterbildungsermächtigung für Tiefenpsychologie und Psychoanalyse der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz; Forschungen und Veröffentlichungen zur Psychotherapieevaluation und zu Themen der psychoanalytischen Psychosomatik; Privatdozent der Universitätsmedizin Mainz; Mitglied der Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer sowie Landesvorsitzender der dgpt in Rheinland-Pfalz

St. Keßeler-Scheler (stellvertrentende Vorsitzende)

Diplom-Psychologin; Psychologiestudium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; 1991 bis 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik und Poliklinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz; 1999 Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin; Analytische Ausbildung (DPV) am mpi in Mainz; seit 2000 in freier Praxis in Wörrstadt niedergelassen mit den Fachkunden Tiefenpsychologie und analytische Psychotherapie; berufspolitisch tätig von 2005 bis 2014 im Gemeinsamen Beirat der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, seit 2007 als Vorsitzende; Mitglied des Vorstandes des DGPT- Landesverbandes Rheinland-Pfalz; Dozentin und Lehrtherapeutin am Weiterbildungsstudiengang für Psychodynamische Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz; Schwerpunkte: Ausbildung, Weiter- und Fortbildung; Öffentlichkeitsarbeit; Mitglied und Mitarbeit in der Ostereuropa- Kommission der DPV sowie im Flüchtlingsprojekt des Mainzer Psychoanalytischen Institutes

 Ch. Lohmeier-Zenz (Kassenwart)

Studium der Psychologie, Sportwissenschaft und Pädagogik; 1985-1986 Familienberatungsstelle "Kinderschutzzentrum", Mainz; 1987-1989 Psychosomatische Klinik, Bad Camberg; 1990-1996 Wissensch. Mitarbeiter der Psychosomatischen Universitätsklinik Mainz; 1993-2001 Ausbildung zum Psychoanalytiker (DPV/IPA); seit 1996 Niederlassung in eigener Praxis, Mainz; seit 2003 Dozent am Mainzer Psychoanalytischen Institut (mpi) und am Institut für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (iftp); seit 2011 Dozent im Weiterbildungsstudiengang Psychodynamische Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz; Supervisor und Weiterbildungsermächtigter für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse; Lehranalytiker (DPV, DGPT)

 

 

 

Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie ist mit über 50 % das am häufigsten angewandte psychotherapeutische Verfahren in Deutschland. Sie gehört neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie zu den sogenannten Richtlinienverfahren. die in empirischen Studien für eine Reihe von Krankheitsbildern ihre Wirksamkeit nachgewiesen haben und damit die Voraussetzungen für die Übernahme der psychotherapeutischen Behandlungskosten durch die Krankenkasse erfüllen.

Die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie als angewandte Psychoanalyse basiert auf der Persönlichkeits- und Neurosenlehre der Psychoanalyse, wenngleich sie sich in ihrer Behandlungstechnik deutlich unterscheidet. Sie geht von folgenden Grundannahmen aus:

  • Die Entstehung und Aufrechterhaltung von neurotischen und psychosomatischen Störungen werden auf unbewusste, intrapsychische und/oder interpersonelle Konflikte zurückgeführt.

  • Diese Konflikte werden entweder auf reaktualisierte, biographisch erworbene, repetitive lnteraktionsmuster und/oder auf traumatische Erlebnisse zurückgeführt.

  • In der therapeutischen Beziehung reaktualisieren sich die unbewussten Konflikte. Sie zeigen sich in spezifischen lnteraktionsmustern des Patienten (Übertragung) sowie in den hiermit korrespondierenden Gefühlen des Therapeuten (Gegenübertragung). Die Analyse von Übertragung und Gegenübertragung bilden gemeinsam mit der Bearbeitung der Abwehr- und Bewältigungsmechanismen des Patienten (Widerstand) zentrale Ankerpunkte der Theorie und Therapie.

  • Heilung und Besserung der Beschwerden sind das Ergebnis der Bewusstwerdung der das Symptom hervorbringenden unbewussten Konflikte. Die Durcharbeitung dieser Konflikte in der therapeutischen Situation gibt dem Patienten die Möglichkeit, bessere Bewältigungsmechanismen zu entwickeln und korrigierende emotionale Beziehungserfahrungen zu machen.

Die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie findet Anwendung bei Patienten mit folgenden Indikationen:

  • akuten Symptombildungen, d.h. phobischen, generalisierten und paroxysmalen Ängsten, Depressionen, Zwängen usw.
  • funktionellen Störungen dissoziativen Symptomen und psychosomatischen Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen, primär körperlichen Krankheiten Süchten und lebensbedrohlichen Erkrankungen

Im Zentrum der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie steht die Aufdeckung und Bearbeitung von reaktualisierten konflikthaften Beziehungserfahrungen in aktuellen Beziehungen, die letztlich als unzureichende Bewältigungsmaßnahmen zum Ausbruch der neurotischen und/oder psychosomatischen Störung geführt haben. Neben der Bearbeitung dieser frühen Beziehungskonflikte steht insbesondere bei Patienten mit strukturellen Störungen das gemeinsame Bemühen um eine bessere Affektdifferenzierung und Affekt- bzw. Impulssteuerung, sowie eine realistischere Sicht des eigenen Selbst und des/der Anderen im Vordergrund. Im Gegensatz zur Psychoanalyse werden regressive Prozesse in der Behandlung nicht gefördert, womit die Entwicklung einer Übertragungsneurose weitgehend unterbunden wird, da sie wegen des begrenzten Stundenumfanges nicht im Vordergrund der Bearbeitung steht. Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse sind zwar unverzichtbare diagnostische Instrumente, werden jedoch nur dann Inhalt einer Deutung, wenn sie den Fortgang des psychotherapeutischen Prozesses behindern sollten. Eine abstinente Haltung des Psychotherapeuten ist notwendig, um Projektionen des Patienten oder regressive Prozesse besser handhaben zu können. Kennzeichnend für einen tiefenpsychologisch-fundiert arbeitenden Psychotherapeuten ist eine Regression begrenzende Haltung, bei der neben der Deutung der unbewussten Hintergründe des Erlebens und Verhaltens Konfrontation, Klarifikation, aber auch Entlastung, Ermutigung, Grenzsetzungen etc. im Sinne einer aktiven Technik eingesetzt werden.

Gerade diese Aktivität bedarf einer in einer eigenen intensiven Selbsterfahrung gestärkten, guten selbstreflexiven Haltung des Psychotherapeuten, damit dieser nicht nur eine akzeptierende und konstruktive therapeutische Situation, auch mit schwierigen und agierenden Patienten, gewährleisten kann, sondern sich zugleich der drohenden Gefahr der unbewussten Verführung zu einem manipulative n Umgang mit dem Patienten bewusst ist.

Zum Setting der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie gehören regelmäßige und feste Termine, in der Regel bei einer Therapiestunde pro Woche. Die Therapie findet im Sitzen statt, Patient und Therapeut sitzen einander gegenüber.

Nach der Indikationsstellung stellt der Patient einen Antrag auf Genehmigung der Psychotherapie bei seiner Krankenversicherung, dem der Therapeut einen anonymisierten ausführlichen Bericht über Biographie und Psychodynamik der Erkrankung, sowie einen Behandlungsplan, beifügt. Nach Durchlaufen des Gutachterverfahrens wird im positiven Fall zu nächst die Kostenübernahme für 60 Stunden, nach einem möglichen Verlängerungsantrag nochmals für 40 Stunden zugesagt. In der Regel beträgt die Gesamtbehandlungsdauer zwei Jahre.

Das iftp ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut, das seine praktischen und theoretischen Lehrangebote in enger Kooperation mit hiesigen psychosomatischen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Kliniken sowie dem Mainzer Psychoanalytischen lnstitut (mpi) zur Verfügung stellt.

Die Dozenten des iftp sind Hochschulangehörige und niedergelassene Psychoanalytiker, Ärzte und Psychologen. Sie sind nicht nur dem aktuellen Forschungsstand verpflichtet, sondern verfügen auch über eine langjährige klinische und supervisorische Erfahrung in der praktischen Patientenbehandlung.

Neben der Fort- und Weiterbildung von Psychologen (Diplom bzw. M.sc.) und Ärzten in den psychoanalytisch begründeten Verfahren in der vertragsärztlichen Versorgung bemüht sich das iftp um die Weiterentwicklung und Verbreitung der psychoanalytisch begründeten Verfahren, insbesondere der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie und aller ihrer Anwendungen, z.B. durch öffentliche, auch auf andere Berufsgruppen bezogene Vorträge, Supervisions- und Beratungsmöglichkeiten bei Fragen, die das öffentliche Gesundheitswesen im psychotherapeutischen Bereich und das gesellschaftliche Zusammenleben betreffen.

Start

>BE A PART<

Rückblick auf die Fortbildungsveranstaltung:

Postpartale Depression

im Erbacher Hof in Mainz.

Das iftp startete am Samstag, den 24. August 2019 ihre Fortbildungsreihe "be a part" mit einer Tagung zur >Postpartalen Depression<.

Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren nicht nur von den überaus informativen sondern auch sehr berührenden Vorträgen von Frau Dr. Oddo-Sommerfeld und Frau Nikulka über ihre Arbeit mit Müttern und deren Kindern begeistert.

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